Angebote zu "Sinti" (15 Treffer)

Kategorien

Shops

Die beiden Hälften der Walnuss
22,00 € *
ggf. zzgl. Versand

"In aller Kürze erfahren wir [. . .] alles über Geschichte und Gegenwart eines Landes, das, wie so viele Länder auf dieser Welt, erhebliche Schwierigkeiten mit der Moderne hat. Wir im reichen Westen werten diese Schwierigkeiten gerne als Fehler, entweder als Versagen der jeweiligen, sich nicht nach Wunsch Entwickelnden oder als die ewige Schuld des Westens, der als Urheber der Moderne in erster Linie als Verursacher aller denkbaren Schattenseiten gesehen wird. Durch das Dickicht der Klischees und Vorurteile arbeitet sich der Autor mit einem abwägenden, präzisen, im besten Sinn ethnologischen Blick. [. . .] Vor allem aber vermag er die Fülle der Erfahrungen, der Eindrücke und des angelesenen Wissens literarisch zu bewältigen. Der Genuss bei der Lektüre ist dergestalt, dass einem zuletzt das Büchlein viel zu kurz geraten erscheint."Wiener Zeitung"Thomas Frahm [. . .] verfällt nicht in Klagen darüber, dass Bulgarien derart ignoriert wird. Sondern unternimmt schlicht einen Versuchder Aufklärung. Er erzählt von Gastfreundschaft und Großmannssucht, Minderwertigkeitsgefühlen und Improvisationstalent. Und leitet seine Beobachtungen von den Umständen ab, unter denen Bulgaren leben. [. . .] Thomas Frahm hat sich eine kritische Distanz bewahrt zu seiner zweiten Heimat (die zu seiner ersten ist nicht geringer), aber er weiß eben viel mehr über Bulgarien als die meisten Deutschen."Süddeutsche Zeitung"Bulgarien scheint für die meisten Westeuropäer gleich neben der Achse des Bösen zu liegen und wird fast ausschließlich mit Korruption, Sinti und Roma, Kriminalität, Armut sowie Schattenwirtschaft assoziiert. Frahm knackt in seinem kurzweiligen Buch 'Die beiden Hälften der Walnuss' diese und einige andere Nüsse: Er erläutert das Nicken der Nein sagenden Bulgaren und das Kopfschütteln der Ja sagenden mit dialektischer Finesse und schildert die Geschichte des Landes als eine Ausplünderung erst durch Besatzer, dann durch die eigenen Eliten, weshalb der Balkanstaat weder gesellschaftlichen Wohlstand ansammeln noch ebensolche Institutionen stabiler Art ausbilden konnte. [. . .] Einige Autoren, unter ihnen der bulgarische Epiker Vladimir Zarev, dürften von seiner Eloquenz und seinem Witz enorm profitiert haben. In dieser Sammlung von Aufsätzen legt Frahm beidem kaum Fesseln an: Vom Witz gelangt der Schelm mühelos zu Kant, vom Erlebnis zu soziologischen Klassikern, von Gesprächen mit Klempnern und Künstlern zur Historie.Neue Zürcher Zeitung

Anbieter: buecher
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Soundtrip 3/The Balkans
10,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Der Balkan berherbergt eine Vielzahl von Völkern und Kulturen und ebenso vielschichtig ist die dort gespielte Musik. Auf der bergigen Halbinsel im Südosten Europas, zwischen Adria und Schwarzem Meer, hat sich im Lauf der Geschichte aus dieser bunten Mischung etwas sehr Eigenständiges entwickelt, das die Volkskunst und Kultur von Bulgarien, Rumänien, Albanien sowie der Länder Ex-Jugoslawiens kennzeichnet. Die Osmanen haben ihre Spuren hinterlassen und dabei auch der Musik des Balkans eine orientalische Färbung verliehen. Das Liedgut der osteuropäischen Juden und Kosakenlieder aus der nahen Ukraine trugen ebenso dazu bei wie die charakteristische Spielweise der Sinti und Roma. So hören wir in der breiten Palette von Musikstücken, die die soundtrip-Compilation vorstellt, virtuose Gitarrenläufe und Geigenmelodien, die man als typische Zigeunermusik bezeichnen könnte, wehmütige Balladen, die ihren Ursprung in weit östlicheren Gefilden haben, sowie rasend schnell gespielte Bläserkaskaden, bei denen nicht nur Tempo, sondern auch Klangfarbe und Lautstärke dem unbedarften Hörer zuweilen den Atem rauben. Doch stets ist eine ungetrübte Spielfreude, der Spaß am gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren, gegenwärtig, sodass es kaum möglich ist, einfach regungslos zuzuhören. Titelliste (Auszug): - Fanfara Tirana: "Bjuti Gerl Uollking in dhe Simiteri" - Shantel: "Bucovina" - Jony Iliev & Band: "Arizona" - Darko Rundek & Cargo Orkestar: "Makedo" - Ssassa: "Romanela" - Fanfare Ciocarlia: "Iag Bari (The Big Longing)" - Little Cow: "Csámborgó"

Anbieter: buecher
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Soundtrip 3/The Balkans
10,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Der Balkan berherbergt eine Vielzahl von Völkern und Kulturen und ebenso vielschichtig ist die dort gespielte Musik. Auf der bergigen Halbinsel im Südosten Europas, zwischen Adria und Schwarzem Meer, hat sich im Lauf der Geschichte aus dieser bunten Mischung etwas sehr Eigenständiges entwickelt, das die Volkskunst und Kultur von Bulgarien, Rumänien, Albanien sowie der Länder Ex-Jugoslawiens kennzeichnet. Die Osmanen haben ihre Spuren hinterlassen und dabei auch der Musik des Balkans eine orientalische Färbung verliehen. Das Liedgut der osteuropäischen Juden und Kosakenlieder aus der nahen Ukraine trugen ebenso dazu bei wie die charakteristische Spielweise der Sinti und Roma. So hören wir in der breiten Palette von Musikstücken, die die soundtrip-Compilation vorstellt, virtuose Gitarrenläufe und Geigenmelodien, die man als typische Zigeunermusik bezeichnen könnte, wehmütige Balladen, die ihren Ursprung in weit östlicheren Gefilden haben, sowie rasend schnell gespielte Bläserkaskaden, bei denen nicht nur Tempo, sondern auch Klangfarbe und Lautstärke dem unbedarften Hörer zuweilen den Atem rauben. Doch stets ist eine ungetrübte Spielfreude, der Spaß am gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren, gegenwärtig, sodass es kaum möglich ist, einfach regungslos zuzuhören. Titelliste (Auszug): - Fanfara Tirana: "Bjuti Gerl Uollking in dhe Simiteri" - Shantel: "Bucovina" - Jony Iliev & Band: "Arizona" - Darko Rundek & Cargo Orkestar: "Makedo" - Ssassa: "Romanela" - Fanfare Ciocarlia: "Iag Bari (The Big Longing)" - Little Cow: "Csámborgó"

Anbieter: buecher
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Was bedeutet "Integrierte Stadtentwicklung"? Ei...
13,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Organisation und Verwaltung, Note: 15, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (ehem. Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer), Veranstaltung: Stadtentwicklung in der Praxis, Beispiele aus Speyer, Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in einem Wohngebiet ist eines der wichtigsten Elemente im Programm der "integrierten Stadt(teil)entwicklung", die es gilt umzusetzen. Die Akzeptanz der Bürger muss im Laufe der Zeit gewährleistet werden, da sie die Eigenmotivation fördern und im um Umkehrschluss die Identifikation mit dem eigenen Stadtteil erhöht.Im Rahmen des Programms kommen heute weitere, neue Aufgaben hinzu. Diese gestalten sich für die "soziale Stadt" noch schwieriger:So wächst die Bedeutung des Programms "Soziale Stadt" im Kontext neuer Armutszuwanderung aus ost-/ südosteuropäischen Ausland wie Rumänien und Bulgarien von Sinti und Roma. Besonders der finanzielle Aspekt drängt die Kommunen zu sofortigem Handeln, um die aktuellen Umgestaltungen gleich den neuen Gegebenheiten anzupassen, um nicht in zehn Jahren feststellen zu müssen, dass man die Realität damals verkannt hat.Nachdem ein theoretischer Teil in die Historie der Stadtentwicklung eingeführt hat und die Konzepte der integrierten Stadtentwicklung und "Sozialen Stadt" vorgestellt sind, präsentiere ich im praktischen Teil soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte, die bei einer integrierten Stadt(teil)entwicklung zu berücksichtigen und miteinander in Einklang zu bringen sind.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Sinti und Roma
39,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Rund zehn Millionen Sinti und Roma leben in Europa - vor allem in Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Slowakei und dem Kosovo, aber auch in Westeuropa. In Deutschland wird die Zahl auf 100.000 geschätzt. Lange Zeit wurden die Mitglieder der größten Minderheit Europas als Zigeuner diskriminiert und eine viertel Million im Nationalsozialismus ermordet. Doch Diskriminierung und Abschiebung halten - je nach europäischem Land in unterschiedlichem Maße - bis heute an. Dieses Buch bietet einen Überblick über die Sinti und Roma, ihre Geschichte und ihre heutige Lebenssituation in Europa.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Die beiden Hälften der Walnuss
22,00 € *
ggf. zzgl. Versand

"In aller Kürze erfahren wir [. . .] alles über Geschichte und Gegenwart eines Landes, das, wie so viele Länder auf dieser Welt, erhebliche Schwierigkeiten mit der Moderne hat. Wir im reichen Westen werten diese Schwierigkeiten gerne als Fehler, entweder als Versagen der jeweiligen, sich nicht nach Wunsch Entwickelnden oder als die ewige Schuld des Westens, der als Urheber der Moderne in erster Linie als Verursacher aller denkbaren Schattenseiten gesehen wird. Durch das Dickicht der Klischees und Vorurteile arbeitet sich der Autor mit einem abwägenden, präzisen, im besten Sinn ethnologischen Blick. [. . .] Vor allem aber vermag er die Fülle der Erfahrungen, der Eindrücke und des angelesenen Wissens literarisch zu bewältigen. Der Genuss bei der Lektüre ist dergestalt, dass einem zuletzt das Büchlein viel zu kurz geraten erscheint."Wiener Zeitung"Thomas Frahm [. . .] verfällt nicht in Klagen darüber, dass Bulgarien derart ignoriert wird. Sondern unternimmt schlicht einen Versuch der Aufklärung. Er erzählt von Gastfreundschaft und Großmannssucht, Minderwertigkeitsgefühlen und Improvisationstalent. Und leitet seine Beobachtungen von den Umständen ab, unter denen Bulgaren leben. [. . .] Thomas Frahm hat sich eine kritische Distanz bewahrt zu seiner zweiten Heimat (die zu seiner ersten ist nicht geringer), aber er weiß eben viel mehr über Bulgarien als die meisten Deutschen."Süddeutsche Zeitung"Bulgarien scheint für die meisten Westeuropäer gleich neben der Achse des Bösen zu liegen und wird fast ausschließlich mit Korruption, Sinti und Roma, Kriminalität, Armut sowie Schattenwirtschaft assoziiert. Frahm knackt in seinem kurzweiligen Buch 'Die beiden Hälften der Walnuss' diese und einige andere Nüsse: Er erläutert das Nicken der Nein sagenden Bulgaren und das Kopfschütteln der Ja sagenden mit dialektischer Finesse und schildert die Geschichte des Landes als eine Ausplünderung erst durch Besatzer, dann durch die eigenen Eliten, weshalb der Balkanstaat weder gesellschaftlichen Wohlstand ansammeln noch ebensolche Institutionen stabiler Art ausbilden konnte. [. . .] Einige Autoren, unter ihnen der bulgarische Epiker Vladimir Zarev, dürften von seiner Eloquenz und seinem Witz enorm profitiert haben. In dieser Sammlung von Aufsätzen legt Frahm beidem kaum Fesseln an: Vom Witz gelangt der Schelm mühelos zu Kant, vom Erlebnis zu soziologischen Klassikern, von Gesprächen mit Klempnern und Künstlern zur Historie.Neue Zürcher Zeitung

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Zwischen Erziehung und Vernichtung
130,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die historische Forschung zur deutschen Zigeunerpolitik konzentrierte sich bisher auf die Jahre 1933 bis 1945. Wenn aber der spezifische geschichtliche „Ort“ der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik gegen die Zigeuner bestimmt werden soll, gilt es darüber hinaus die Wandlungen des Diskurses über die Zigeuner, die Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Zigeunerpolitik in Europa und Deutschland, die Rolle der Wissenschaften und die Handlungsspielräume der Betroffenen zu analysieren. Die Autoren, die sich diesen Fragen aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Disziplinen widmen, kommen aus Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Israel, den Niederlanden, Österreich, Rumänien, der Schweiz und den USA. Aus dem Inhalt Vorwort I. Problemaufrisse: Michael Zimmermann: Zigeunerpolitik und Zigeuner-Diskurse im Europa des 20. Jahrhunderts Klaus-Michael Bogdal: „Dieses schwartz, ungestaltet und wildschweiffige Gesind“. Symbolische Codierung und literarische Diskursivierung der „Zigeuner“ vor 1800 Jakob Tanner: Eugenik und Rassenhygiene in Wissenschaft und Politik seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert: Ein historischer Überblick II. Zigeunerpolitik und Zigeunerdiskurse im 20. Jahrhundert. Länderstudien: Elenea Marushiakova / Vesselin Popov: Zigeunerpolitik und Zigeunerwissenschaft in Bulgarien (1919-1989) Viorel Achim: Gypsy Research and Gypsy Policy in Romania, 1920-1950 Michael Stewart: Die Roma und der ungarische Kommunismus. Eine Fallstudie Gerhard Baumgartner / Florian Freund: Der Holocaust an den österreichischen Roma und Sinti Thomas Meier: Zigeunerpolitik und Zigeunerdiskurs in der Schweiz 1850-1970 Leo Lucassen: Gypsy Research and Gypsy Policy in the Netherlands (1850-1970) in a Comparative Perspective David Mayall: „Britain’s most demonised people?“: political responses to Gypsies and Travellers in twentieth century England Denis Peschanski: Zigeuner in Frankreich 1912-1969: Eine Periode durchgehender Stigmatisierung Walther L. Bernecker: Von der Repression zur Assimilation: Zigeunerpolitik im Spanien des 20. Jahrhunderts III. Die nationalsozialistische Zigeunerverfolgung und die rassenhygienische Forschungsstelle im Reichsgesundheitsamt: Guenter Lewy: Heinrich Himmler, the SS Office Ahnenerbe, and the Gypsy Question Martin Luchterhandt: Robert Ritter und sein Institut: Vom Nutzen und Benutzen der „Forschung“ Eve Rosenhaft: Wissenschaft als Herrschaftsakt: Die Forschungspraxis der Ritterschen Forschungsstelle und das Wissen über Zigeuner Anne Cottebrune: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der NS–Staat und die Förderung rassenhygienischer Forschung: „Steuerbare“ Forschung durch Gleichschaltung einer Selbstverwaltungsorganisation? Patrick Wagner: Kriminalprävention qua Massenmord. Die gesellschaftsbiologische Konzeption der NS-Kriminalpolizei und ihre Bedeutung für die Zigeunerverfolgung Michael Zimmermann: Die Entscheidung für ein Zigeunerlager in Auschwitz–Birkenau Karola Fings: Die „gutachtlichen Äusserungen“ der Rassenhygienischen Forschungsstelle und ihr Einfluss auf die nationalsozialistische Zigeunerpolitik IV. Kriminalwissenschaft, Zigeunerforschung und Zigeunerpolitik in Deutschland nach 1945: Imanuel Baumann: Kriminalwissenschaft zwischen Aussonderung und Resozialisierung Gilad Margalit: Zigeunerpolitik und Zigeunerdiskurs im Deutschland der Nachkriegszeit Peter Widmann: Auszug aus den Baracken. Der Aufstieg der Sozialpädagogik und die deutsche Kommunalpolitik gegenüber „Zigeunern“ seit 1945 Literaturverzeichnis — Namensverzeichnis — Abkürzungsverzeichnis — Autorenverzeichnis

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Die beiden Hälften der Walnuss
32,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

»In aller Kürze erfahren wir [. . .] alles über Geschichte und Gegenwart eines Landes, das, wie so viele Länder auf dieser Welt, erhebliche Schwierigkeiten mit der Moderne hat. Wir im reichen Westen werten diese Schwierigkeiten gerne als Fehler, entweder als Versagen der jeweiligen, sich nicht nach Wunsch Entwickelnden oder als die ewige Schuld des Westens, der als Urheber der Moderne in erster Linie als Verursacher aller denkbaren Schattenseiten gesehen wird. Durch das Dickicht der Klischees und Vorurteile arbeitet sich der Autor mit einem abwägenden, präzisen, im besten Sinn ethnologischen Blick. [. . .] Vor allem aber vermag er die Fülle der Erfahrungen, der Eindrücke und des angelesenen Wissens literarisch zu bewältigen. Der Genuss bei der Lektüre ist dergestalt, dass einem zuletzt das Büchlein viel zu kurz geraten erscheint.« Wiener Zeitung »Thomas Frahm [. . .] verfällt nicht in Klagen darüber, dass Bulgarien derart ignoriert wird. Sondern unternimmt schlicht einen Versuch der Aufklärung. Er erzählt von Gastfreundschaft und Grossmannssucht, Minderwertigkeitsgefühlen und Improvisationstalent. Und leitet seine Beobachtungen von den Umständen ab, unter denen Bulgaren leben. [. . .] Thomas Frahm hat sich eine kritische Distanz bewahrt zu seiner zweiten Heimat (die zu seiner ersten ist nicht geringer), aber er weiss eben viel mehr über Bulgarien als die meisten Deutschen.« Süddeutsche Zeitung »Bulgarien scheint für die meisten Westeuropäer gleich neben der Achse des Bösen zu liegen und wird fast ausschliesslich mit Korruption, Sinti und Roma, Kriminalität, Armut sowie Schattenwirtschaft assoziiert. Frahm knackt in seinem kurzweiligen Buch ›Die beiden Hälften der Walnuss‹ diese und einige andere Nüsse: Er erläutert das Nicken der Nein sagenden Bulgaren und das Kopfschütteln der Ja sagenden mit dialektischer Finesse und schildert die Geschichte des Landes als eine Ausplünderung erst durch Besatzer, dann durch die eigenen Eliten, weshalb der Balkanstaat weder gesellschaftlichen Wohlstand ansammeln noch ebensolche Institutionen stabiler Art ausbilden konnte. [. . .] Einige Autoren, unter ihnen der bulgarische Epiker Vladimir Zarev, dürften von seiner Eloquenz und seinem Witz enorm profitiert haben. In dieser Sammlung von Aufsätzen legt Frahm beidem kaum Fesseln an: Vom Witz gelangt der Schelm mühelos zu Kant, vom Erlebnis zu soziologischen Klassikern, von Gesprächen mit Klempnern und Künstlern zur Historie. Neue Zürcher Zeitung

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot
Das Porträt als Spiegel der öffentlichen Meinung
35,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Im August des Jahres 2010 wurden hunderte Roma und Sinti aus Frankreich ausgewiesen und in ihre Heimat gebracht. In dem Online-Nachrichtenportal der ARD - Tagesschau beginnt ein Text zu diesem Thema folgendermassen: Ausweisung nach Rumänien. Frankreich schiebt 700 Roma ab. In Frankreich sind mehr als 40 illegal von Sinti und Roma bewohnte Lager nach Angaben von Innenminister Brice Hortefeux aufgelöst worden. Würde der Bericht hier enden, hätte der Leser alle wichtigen Informationen erhalten, das Thema wohl aber schon nach dem nächsten Beitrag wieder vergessen. Damit dies nicht geschieht, setzt der Autor Christoph Peerenboom den Artikel mit diesen Worten fort: 700 ehemalige Lagerbewohner sollen nun nach Bulgarien und Rumänien ausgewiesen werden. Die Menschen sind verzweifelt, denn dort erwartet sie ein Leben ohne Perspektive. Darauf folgen Beschreibungen der Armut und Hoffnungslosigkeit der Menschen. Interviews mit Betroffenen und die Anschauungen von rumänischen Aktivisten schliessen den Bericht über die Abschiebung der Roma aus Frankreich ab. Der ehemals gleichgültige Leser fühlt jetzt mit den Betroffenen, versucht die Hintergründe zu verstehen und wird das Thema nicht so schnell vergessen, wie dies bei der reinen Angabe von Zahlen wahrscheinlich ist. Dass dieser Wandel vom desinteressierten zum aufmerksamen Leser möglich wurde, ist der Entscheidung des Autors zu verdanken, die Betroffenen zum Mittelpunkt seines Beitrages zu machen. Da dies ein erprobtes Mittel ist, die Aufmerksamkeit des Lesers, Hörers oder Zuschauers zu gewinnen, arbeiten alle Medien mit der Personalisierung und Emotionalisierung von Ereignissen. Die Beitragsform, bei der diese Funktionen ihren deutlichsten Ausdruck finden, ist das Porträt, dessen Mittelpunkt stets die Darstellung einer Person bildet. Es ist daher eine der beliebtesten Formen des gesamten Journalismus und insbesondere der Zeitungen und Zeitschriften. Aus diesem Grund werden in dieser Arbeit Porträts aus den Printmedien analysiert. Da meistens die porträtierte Person einen hohen Bekanntheitsgrad aufweist, existiert zu ihnen in der Regel auch eine öffentliche Meinung. Die Beitragsform Porträt setzt sich mit dem dargestellten Menschen sehr intensiv auseinander und versucht, diesen korrekt darzustellen. Daher ist es interessant zu untersuchen, inwiefern die öffentliche Meinung über eine Person in deren Porträts wiederzufinden ist.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.03.2020
Zum Angebot